Wenn die Gewohnheit uns glauben lässt, Theater beginne notwendig mit einer Bühne, mit Kulissen, Scheinwerfern, Musik und Sesseln ... dann fährt der Zug schon auf dem falschen Gleis los. Um Theater zu machen, braucht man nur eines: das menschliche Element.

Peter Brook

Wir l(i)eben Theater:

Entsprechend diesem Leitsatz stellen wir an uns den Anspruch, lebendiges und qualitätsvolles Theater zu bieten.

Lebendigkeit bedeutet für uns Offenheit gegenüber der Vielfalt theatralischer Ausdrucksformen sowie Erarbeitung der Stücke aus dem persönlichen Erfahrungsschatz unserer Spieler und Spielerinnen.

Die Theatermitglieder sind Amateure und in sehr unterschiedlichen Berufen tätig. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen in unseren Theaterproduktionen möglichst optimal einbringen können.

Unsere Probenarbeit bedient sich verschiedener Methoden. Allen gemeinsam ist, dass die Spieler/innen mit ihrer Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen und dass sie dort abgeholt werden, wo sie sich in ihrer persönlichen Entwicklung befinden, egal ob Anfänger/in oder erfahrener Spieler/Spielerin. So haben Aufwärm- und Lockerungsübungen, Sprech- und Stimmtraining sowie Improvisationen immer einen ganz zentralen Platz in der oft sehr intensiven Probenarbeit.

Auch ist es uns sehr wichtig, dass sich unsere Mitglieder fortbilden. Seminare und theaterinterne Fortbildungen sollen unsere ständige Weiterentwicklung begünstigen.

Bei der Stückauswahl bemühen wir uns um ein möglichst breites Spektrum der Theaterliteratur, was sie in den Spielplänen der letzten Jahre sicherlich sehen können.

Ein großes Anliegen ist es uns, originelle und unkonventionelle Stückzugänge zu finden, immer wieder neue Ausdrucks- und Darstellungsformen auszuprobieren. Dabei stellt sich die Zusammenarbeit von Theater und Figurentheater immer wieder als eine äußerst reizvolle Herausforderung dar.


Das Gutgemachte - ob Stück, Szene, Bühnenbild, Regie, die gute Vorstellung - muss echt sein, wahrhaftig.

David Mamet